Dienstag, 6. Juni 2023

Teich und Erde

 

am Teich...

 

Calla Tag

Calla Nacht

 ... und darin die Fröschin Frederike



 
Auf der Erde, in ihrem weitläufigen Gehege, das ich Nedrag Nede nenne,
legen die zwei Araucana Hennen ihre ersten Eier: kleine, grüne Wunder, die ich für Körner tausche.
 


 

die erde

ist dunkel und riecht nach

leib mein leib ist aus erde gemacht

die milchstraße läuft quer durch

mich hindurch sternenstaub rieselt

an meinen innenwänden herab es

war alles ganz anders gedacht

als ich als mensch gemacht war

kam ich aus einem ofen der hatte

ein fremdes feuer eine offene flamme

die sich vermehrte bäumte wurzelte wogte

ein feld war das leben offen wie eine flamme

alles rollte darüber hinweg ich sah himmel

der himmel war ein ergebnis des im-leben-seins

die sterne waren die pferde des himmels die

pferde sind der erde treu ihre hufe gebrannt ihre

nüstern aus nebel da ich nicht allem treu sein kann

habe ich das gefühl von untreue da ist gras da sind

vögel stimmen zwischen himmel und erde immer

gibt es etwas was mich hält stürzt einwebt die menschen aber

zu denen ich selber gehöre scheinen mich vom leben zu trennen

wie von ferne rufen sie ignorieren mich sie rufen meinen schatten

ein abbild von mir das nichts sagt weil es nichts zu sagen gibt für

ein abbild eine pfütze bildet sich verschlossen die oberfläche

alles schweigt das leben ist ein wald und ich bin eine reise

die erde ist dunkel und riecht nach

leib mein leib ist aus erde gemacht

die milchstraße läuft quer durch

mich hindurch sternenstaub rieselt

an meinen innenwänden herab es

war alles ganz anders gedacht

als ich als mensch gemacht war

kam ich aus einem ofen der hatte

ein fremdes feuer eine offene flamme

die sich vermehrte bäumte wurzelte wogte

ein feld war das leben offen wie eine flamme

alles rollte darüber hinweg ich sah himmel

der himmel war ein ergebnis des im-leben-seins

die sterne waren die pferde des himmels die

pferde sind der erde treu ihre hufe gebrannt ihre

nüstern aus nebel da ich nicht allem treu sein kann

habe ich das gefühl von untreue da ist gras da sind

vögel stimmen zwischen himmel und erde immer

gibt es etwas was mich hält stürzt einwebt die menschen aber

zu denen ich selber gehöre scheinen mich vom leben zu trennen

wie von ferne rufen sie ignorieren mich sie rufen meinen schatten

ein abbild von mir das nichts sagt weil es nichts zu sagen gibt für

ein abbild eine pfütze bildet sich verschlossen die oberfläche

alles schweigt das leben ist ein wald und ich bin

eine reise