Ein Puka ist ein keltischer oder irischer Geist in wechselnder Tiergestalt, den Kobolden verwandt. Er kann zwar bösartig oder schelmisch sein, gilt jedoch als harmlos und wirkt auch als Schutzgeist.
Samstag, 8. Mai 2021
PUKA
Dienstag, 13. April 2021
Bäume Trees
Samstag, 3. April 2021
Mittwoch, 17. März 2021
Märzgedicht
Dienstag, 2. März 2021
Was eine Gießkanne mit Freiheit zu tun hat
Es ist März, und die Schneeglöckchen haben sich aus der Erde gewühlt.
Heute war für mich ein richtiger Schneeglöckchen-Badetag, oder ein Snowdrop-, "Schneetropfen" -day.
Wir erwarten den Frühling und hoffen auf das Ende der Pandemie.
Öffnungen, Freiheiten, Freude, wieder miteinander!
Die ersten Corona-Lockerungen gab es ja bereits.
Sonntag, 21. Februar 2021
Geläute
Der Künstler trägt die Zeit nicht, zwischen zwei Deckel gelegt, bei sich an einer Kette; er richtet sich nach dem Zeiger des Universums, weiß darum immer, was die Urkuckucksuhr geschlagen.
Montag, 25. Januar 2021
Mirror of Language
mirrored mirrorwriting, (c) Eva Wal
Der Mond hängt im Himmel
wie eine fleischfressende Pflanze
Grün, gefräßig und gelb
Ob nur für heute Nacht oder für alle Zeit:
Er ist ein grausam gewaltig zartes Blatt
aus mimosenhaftem Grün
Er hängt da für die Liebe
und sonst nichts.
Under The Bell Jar, Hommage to Sylvia Plath
insomnia
Donnerstag, 14. Januar 2021
Montag, 4. Januar 2021
Dämmerung - Dusk and Dawn
Wenn der Abend fällt
ziehe ich meinen Pelz aus
und bekleide mich mit Federn.
Freitag, 1. Januar 2021
Dienstag, 29. Dezember 2020
Farn
Farn
Auf dem Feld: Blätter aus Pappe, Karton und altem Leder.
Erster Raureif, fahles Birkenlaub, Aschefarne.
Ich schreibe nicht mehr, treibe nicht mehr, arbeite.
Die Zeit ein Sieb.
In diesem Jahr ist das Gras hochgewachsen.
Wenn wir Abschied nehmen, wird die Trauer über unser Fehlen
und unsere Täuschungen aufsteigen wie Frühnebel.
Wir rollen uns ein und weinen nicht mehr.
Wir gehen in die Erde, umschlungen wie
Monde mit Lianenarmen.
Wir treten ein und steigen auf.
Eines Tages sind wir Moleküle, Sterne,
Gras, Schädel, Staub.
Sind wir Teil des Meeres und ein Feuer am Himmel.
Heute rolle ich mich ein mit Zacken
auf der Haut, der Winterhaut.
Mittwoch, 23. Dezember 2020
Samstag, 12. Dezember 2020
Frostmond und Morgenvögel
Ein einzelner Vogel sitzt auf der Spitze eines Baumes. Äste und Zweige Zeichensprache.
Fenster auf: Vögel über dem Hügel, in die Luft geworfen,
feingepunktet wie Mohnkörner, sirrend in Nebelgischt, zerstäubtem Glas. Vögel unsichtbar in den Bäumen und Wipfeln überall im und um das Dorf, das Haus, das Land, die Welt. Unbekannte Vögel und Vogelarten, ihr seid meine Stimme, mein Rauschen!
Freitag, 4. Dezember 2020
Sonntag, 8. November 2020
meer
heute ist ein vogeltag
ein wolkentag
ein wegetag
ich schlängel mich hindurch
oben: vögel enthüllen ihr licht
unten: schalen voll schaum und salz
ich sitze im rauschen und in mir ist es still
kein gedicht keine geheimnisse
meer.


















































